WINTER IN WIEN

Winterspaß in Wien

Sind Sie auch Liebhaber der Winterzeit? Gehen Sie auch gerne im Schnee spazieren, während Sie die Faschingsparade im Hintergrund hören, welche sich ein paar Straßen weiter Richtung Stadtzentrum bewegt? Genießen Sie nicht auch die festlichen Verkleidungen und Maskeraden?

All das begann nämlich schon zu Zeiten von Maria Theresias Herrschaft. Bereits sie und ihr Mann Franz Stephan verkleideten sich als Wirt und Wirtin vom Schwarzen Adler bei den Wiener Maskeraden. Deren Gäste erschienen in Verkleidungen als Römer, untere Volksschichten, oder sogar Sklaven. Der Hochadel veranstaltete zahlreiche Bälle und Tanzfeste in den eigenen Palais oder an anderen Orten.

Eine weitere Tradition, die mittlerweile schon 200 Jahre besteht, ist das Schlittenfahren. Als wichtiger Teil europäischer Kulturgeschichte entpuppt sich Schlittenfahren als Fortbewegungsmittel bei Schneelage und als Feierlichkeit an besonderen Tagen. Diese Schlitten wurden von bis zu 30 Pferden gezogen und wurden von Musik begleitet. Es gab sowohl nächtliche Schlittenfahrten, welche von Fackelträgern begleitet worden waren, als auch Ausflüge bei Tag. Die sogenannten "Schlitttage" endeten auf Maria Theresias Wunsch meist mit einem Abstecher nach Schönbrunn. Dort angekommen, präsentierten sich Schlittschuhläufer aus verschiedensten Nationen, gefolgt von Schauspiel und Tanz. Dadurch, dass die Schneelage oft bemängelt wurde, fühlten sich die Gastgeber gezwungen die Route mit herangeführtem Schnee zu präparieren.

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