LUEGERKIRCHE

Luegerkirche
Diese Kirche wurde von Max Hegele 1908 bis 1910 erbaut. Sie ist mit der Otto Wagner Kirche stilistisch verwandt, jedoch für doppelt so viele Besucher konzipiert. Sie stellt einen bedeutenden Zentralbau des Jugendstils dar. Die Grundsteinlegung zum Bau der Kirche erfolgte am 11. Mai 1908 durch den Wiener Bürgermeister Karl Lueger, die Arbeiten dauerten bis Oktober 1910. Nach dem Tod Karl Luegers 1910 wurde von der Gemeinde Wien beschlossen, die Kirche Dr.-Karl-Lueger-Gedächtniskirche zu nennen. Die sterblichen Überreste Luegers, die provisorisch im Familiengrab beigesetzt waren, wurden Ende Oktober 1910 in die Kirchengruft unter dem Hochaltar verlegt. Auf dem Wandbild im oberen Teil des Altarraums ist Karl Lueger im Sterbehemd kniend abgebildet. Am 16. Juni 1911 wurde die Kirche dem hl. Karl Borromäus geweiht. Von 1995 bis 2000 wurde die Kirche generalsaniert. Dabei wurde auch die Innenkuppel, die nach dem Zweiten Weltkrieg nur notdürftig restauriert worden war, originalgetreu wiederhergestellt. Die Wiedereröffnung fand am 27. Oktober 2000 durch den Wiener Bürgermeister Michael Häupl statt, die Wiedereinweihung vier Tage später durch den Wiener Erzbischof Kardinal Christoph Schönborn. Im Zuge der Wiedereröffnung wurde der neue Name Friedhofskirche zum Heiligen Karl Borromäus festgelegt.
Termine: 13.06.2021, 20.06.2021, 25.06.2021, 30.06.2021 jeweils um 15:00 Uhr
Treffpunkt: Simmeringer Hauptstraße 234, 1110 Wien
Preis/Person: 15,00 €
