DIE VOTIVKIRCHE

Die Votivkirche

Die in unmittelbarer Nähe der Universität Wien befindliche Votivkirche ist mit 99 m die zweithöchste Kirche Wiens und zählt zu den bedeutendsten neugotischen Sakralbauten weltweit.

Die Votivkirche wurde als Dank dafür gestiftet, dass Kaiser Franz Joseph ein Attentat am 18. Februar 1853 überlebt hatte.

Der junge Architekt Heinrich Ferstel gestaltete die Kirche als dreischiffige neugotische Basilika im französischen Kathedralschema mit einem Chorumgang und einem Kapellenkranz. Ab der Grundsteinlegung im Jahr 1856 zog sich der Bau über 23 Jahre bis zur Einweihung zur Silberhochzeit des Kaiserpaares hin. Der Chor liegt nicht wie üblich im Osten, sondern im Westen. Die Hauptfassade im Osten Richtung Ringstraße wird von zwei kolossalen Türmen geprägt. Die Vierung wird nicht von einem Turm, sondern von einem Dachreiter bekrönt. Die um Kapellen erweiterten Seitenschiffe sind vom Hauptschiff durch Bündelpfeiler in Arkadenstellung getrennt.

Die Kirche ist mit einem Kreuzgewölbe ausgestattet, nur die Vierung hebt sich mit einem Sterngewölbe ab. Das bestimmende Merkmal ist die Durchbrechung und gegenseitige Entsprechung der Architekurzitate.

Die Votivkirche, der "Ringstraßendom", stellt den Höhepunkt der historistischen Sakralarchitektur in Wien dar und nimmt eine herausragende Stellung innerhalb des europäischen Historismus ein.

Termine: 05.06.2021, 11.06.2021, 18.06.2021, 25.06.2021, jeweils um 15:00 Uhr

Treffpunkt: Vor der Votivkirche, Rooseveltplatz, 1090 Wien

Preis/Person: 15,00 €

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