Wie der Christbaum
nach Wien kam

Einer der beliebtesten Weihnachtsdekorationen ist der Christbaum, der in fast jedem Haushalt seit 1814 in Wien aufgestellt wird. 

Die Geschichte des Weihnachtsbaums in Wien beginnt am Anfang des 19 Jahrhunderts, wo ein geschmückter Tannenbaum erstmals erwähnt wird. Es wird berichtet, dass die Frau des Bankiers Nathan Adam Arnsteiner, die aus dem Norden kommende Sitte übernommen hat, einen geschmückten Baum in ihrem Salon aufzustellen. 

In den Adelshäusern endgültig eingeführt hat den Christbaum 1816 aber Prinzessin Henriette von Nassau-Weilburg, die zu Ehren der Geburt ihrer Tochter Maria Theresia Isabella ihr Stadtpalais mit einem Christbaum schmückte. Kaiser Franz und andere Adelige übernahmen daraufhin diese Idee.

Langsam aber doch verbreitete sich diese Tradition in der ganzen Stadt durch und bereits 1829 wurden beim Schottentor Tannenbäume verkauft. Am Platz am Hof fühlte man sich zur Weihnachtszeit wie einem Wald und auch in Mariahilf wurden Christbäume verkauft. 

Die Tradition, dass eine circa 30 Meter hohe Fichte vor dem Rathausplatz aufgestellt wird, gibt es seit 1959. Seit 1975 ist der große Christbaum der Mittelpunkt des großen Christkindlmarkts am Rathausplatz. 

Die Christbäume stammen jedes Jahr aus einem anderen Bundesland. Heuer kommt unser Christbaum aus Oberösterreich.

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