BRAUCHTUM

Der Mistelzweig
Der Legende nach soll die Mistel vor dem Tod Christi ein eigenständiger Baum gewesen sein. Aus dessen Holz wurde das Kreuz für Jesus gezimmert. Für den Baum war diese Tatsache so beschämend, dass er sich in ein bloßes Gewächs verwandelt haben soll.
Seitdem soll die Mistel allen Gutes bringen, die unter ihr hindurchgehen. Misteln gelten deshalb als Glücks- und Friedenssymbol.
Trifft man sich unter einem Mistelzweig, soll man sich umarmen oder küssen.
Tag des Weihnachtssterns - 12. Dezember
Der Weihnachtsstern stammt aus ursprünglich aus den Wäldern von Mittel- und Südamerika. Er wurde dort "Blume der heiligen Nacht" genannt.
Mittlerweile ist der Weihnachtsstern mit seinen farbigen Hochblättern die am häufigsten angebaute Zimmerpflanze und wird zu Weihnachten gerne verschenkt und als Dekoration in der Weihnachtsstube aufgestellt.

Der Maronibrater
Die Maronibrater gehören in Wien in der Adventzeit zum Straßenbild.
Dieses alte Gewerbe war ursprünglich durch ein Patent von Maria Theresia Wanderhändlern aus Slowenien vorbehalten.
Die Maroni selbst ist eine Edelkastanie, die schon vor 2000 Jahren in Zentralasien wuchs und sich von dort aus über den ganzen Mittelmeerraum verbreitete.
Eigentlich gehört diese Edelkastanie zu den Nüssen. Sie schmeckt nicht nur hervorragend, sondern ist auch noch gesund.
Deshalb unsere Empfehlung - zu jedem Adventspaziergang gehört eine wärmende Portion Maroni.
