ALTE MÄRKTE

Die Geschichte der Wiener Märkte beginnt im Jahr 1192, wo die Kaufleute aus Regensburg dieses Privileg von Leopold V. verliehen bekamen. Mit dem Stadtrecht von 1221 und dem Niederlagenprivileg von 1281, erhielt die Stadt ein wichtiges Zwischenhandelsmonopol. Die Marktbehörde des Rates ist unter anderem für die Preisüberwachung verantwortlich. Die älteste überlebende Marktordnung ist auf den Verkauf von Lebensmitteln spezialisiert und ihre Geschichte reicht bis ins Jahr 1250 zurück. Sie enthält genaue Vorschriften zur Preisermittlung, zum Abheben von Münzen und zu Geldstrafen bei Verstößen gegen Maßnahmen oder Gewicht und Preisüberschreitungen. 

Der Wiener Naschmarkt

Seit seiner Entstehung ist der Naschmarkt einer der beliebtesten Märkte in Wien. Der aktuelle Naschmark-Markt besteht seit 1902 zwischen dem Verkehrsbüro und dem Marktbüro in der Kettenbrückengasse.

Der Begriff Naschmarkt stammt aus dem Jahr 1774 und bezieht sich auf einen kleinen Markt, auf dem hauptsächlich mit Milch gehandelt wurde. Nach und nach kamen immer mehr Marktstände hinzu, zum Beispiel haben Bratelbrater und Knödelköchinnen, in sogenannten Knödelhütten, mit der Arbeit begonnen.

Die erste Verlegungsphase wurde zwischen 1895 und 1901 durchgeführt. Durch die Regulierung des Wien Flusses wurde der Naschmarkt vorübergehend verlegt. Der neue Standort Naschmarkt lag ab sofort am gewölbten Wien zwischen der Linken - und der Rechten Wienzeile. Der Abschnitt zwischen Rüdigergasse und Schleifmühlgasse wurde erst 1915/1916 fertiggestellt. 

Der Naschmarkt ab 1902

Ab 1902 wurden drei Reihen von Marktpavillons parallel zueinander gebaut und gaben dadurch dem Markt ein einheitliches Erscheinungsbild. Friedrich Jäckel war verantwortlich für die Gestaltung des gesamten neuen Naschmarkts.

Der Naschmarkt wurde in den 1980er Jahren modernisiert. Dies betraf hauptsächlich die Infrastruktur auf dem Markt. Darüber hinaus wurden Geschäfte außerhalb der Gemüse- und Obststände eröffnet. Gleichzeitig war der Naschmarkt ein Treffpunkt für Feinschmecker geworden. Die frischen Zutaten auf dem Markt zogen nicht nur Touristen an, sondern auch Wiener. 

Die Sanierung des Naschmarktes 2010-2015

Die festen Marktstände auf dem Naschmarkt wurden zwischen 1910 und 1916 gebaut. Etwa 100 Jahre später musste die Infrastruktur grundlegend modernisiert werden. Alle Wasser- und Stromleitungen sowie Abwassersysteme und Regenwasserentwässerungssysteme wurden vollständig erneuert. Die fertige Oberflächenrenovierung machte den Naschmarkt grundsätzlich barrierefrei. Das Erscheinungsbild des Marktes hat sich durch die Renovierungsarbeiten nicht verändert. 

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